Wanderurlaub in Norwegen – was gibt es zu beachten?

Posted by on 18. April 2016
Sorbyphoto @ pixabay.com - CC0 Public Domain

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Die skandinavischen Länder im hohen Norden punkten allesamt mit einer herrlichen Naturlandschaft. Wenn man einen Wanderurlaub in Norwegen plant, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass sich im Norden die Jahreszeiten etwas verschieben. Der Frühling beginnt deutlich später als bei uns und rund ums Jahr muss man mit kühleren Temperaturen rechnen als in Mitteleuropa. Im Spätherbst und im Winter muss man mit beträchtlichen Niederschlagsmengen rechnen. Als ideale Reisezeit für Outdoor Aktivitäten werden die Monate Mai bis September empfohlen. Dann kann man sich sogar mit etwas Glück auch mal in die Sonne legen, die Temperaturen erreichen bis zu 25 Grad. Besonders mutige Reisende und Einheimische wagen dann schon einmal einen Sprung ins kühle Meer. Anders als in Deutschland steigen die Temperaturen erst im Mai an, dann beginnt in Norwegen sozusagen erst der Frühling. Ab Mai lassen auch die Niederschläge nach und man kann sich auf stabiles Wetter einstellen. Wer im Juli oder August zum Wandern nach Norwegen reist, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass während dieser Zeit Hochsaison herrscht. Einheimische und ausländische Gäste nützen die Wochen gerne für ausgedehnte Wanderungen oder Sightseeing Touren. Möchte man im Hochsommer nach Norwegen reisen, sollte man daher rechtzeitig Flug und Unterkunft buchen. Viele Hotels und Ferienhäuser sind während dieser Zeit früh ausgebucht. Außerdem muss man sich während der Sommermonate auf ein höheres Preisniveau einstellen.

Was macht Norwegen als Ziel für Wanderer besonders?

In Norwegen präsentiert sich die Landschaft in unterschiedlichen Facetten. Man kann durch endlose Wälder spazieren, eine anstrengende Tour in die Berge unternehmen oder die unvergleichliche Küstenlandschaft bewundern. Zu den beliebtesten Wanderrouten zählt die Tour auf Norwegens höchsten Berg, dem Galdhøpiggen. Hat man den Gipfel erreicht, befindet man sich 2469 Meter über dem Meer und genießt einen herrlichen Ausblick. Das Wegenetz in Norwegen ist gut beschildert, sodass sich auch Ortsunkundige gut zurechtfinden. Ähnlich wie bei Skipisten sind in Norwegen die Wanderrouten in Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Auf den einfachen, grünen Routen beträgt der Höhenunterschied nicht mehr als 200 Meter. Diese Strecken eignen sich perfekt für Familien, manche Wege kann man sogar mit dem Kinderwagen bewältigen. Mittelschwere Wanderrouten sind blau gekennzeichnet. Folgt man einem blauen Wanderweg, ist man bis zu vier Stunden lang unterwegs. Für Urlauber mit guter Kondition bieten sich rote Strecken an, die auch über Geröll und Felsen führen. Aufgrund der unebenen Wegbeschaffenheit sind gute Wanderschuhe und entsprechende Ausrüstung nötig. Erfahrene Bergsteiger finden auf den schwarzen Strecken besondere Herausforderung. Begibt man sich auf eine schwarze Route, sollte man nicht nur über gute Ausdauer, sondern auch über professionelle Wanderausrüstung verfügen.

Auf welche Utensilien darf man beim Wandern nicht vergessen?

Was und wie viel man in den Wanderrucksack packt, hängt unter anderem von der Länge der Tour und von der Beschaffenheit der Strecke ab. Zur Grundausstattung gehören in jedem Fall gut sitzende Wanderschuhe, die selbst dann nicht drücken, wenn man mehrere Stunden damit unterwegs ist. Bei der Kleidung sollte man zu atmungsaktivem Material greifen. Für Wanderungen, die mal im Tal und dann wieder ins Gebirge führen, sind Hosen und Jacken ideal, wo man Teile abnehmen kann. So lässt sich bei höheren Temperaturen die Wanderhose mit wenigen Handgriffen in eine kurze Short verwandeln. Eine ausführliche Packliste finden Sie hier. Vor längeren Wanderungen hat es sich bewährt, eine Checkliste auszudrucken und Punkt für Punkt abzuhaken, welche Utensilien man braucht.

 

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